Grandma Mother Me: Transgenerationale Traumata in Sinti- und Roma-Familien

Mit ihrem Film „Grandma Mother Me“ (Schweden, 2024) macht Regisseurin und Traveller Lotta Adolfsson spürbar, wie sich Geschichte in Familien einschreibt: in Träumen, in Zuneigung, in unausgesprochenen Sätzen. Und sie zeigt, wie das Unsagbare dennoch seinen Weg findet: durch Bilder, durch Gespräche, durch Widerstand – Widerstand, der meistens bei den Betroffenen selbst anfängt. Doch der Film bleibt nicht beim Schmerz stehen. Er erzählt vom Mut, das Schweigen zu brechen. Von Empowerment als täglicher Praxis. Von Frauen, die ihre Geschichte selbst in die Hand nehmen.
Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einem Gespräch mit Aktivist*innen und Expert*innen ein. Gemeinsam möchten wir darüber diskutieren, welche Auswirkungen transgenerationale Traumata heute haben, wie das Schweigen gebrochen werden kann und welche Rolle Selbstorganisation, Bildung und Film für kollektive und individuelle mentale Gesundheit spielen.
