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Beyond the Divide & That Boy

31. Mai @ 18:00 - 20:00
Kostenlos

Cinematic Conversations on Violence, Responsibility and Change
Ich sehe was, was du nicht siehst. Antiziganismus im Film

Ein Abend, zwei Perspektiven: Die Kurzfilme That Boy“ von Toby Gorniak und Michael T. Garapich sowie Beyond the Divide“ von Imoje Aikhoje zeigen, wie Ausgrenzung wirkt – und warum gesellschaftlicher Zusammenhalt so wichtig ist.

Wie werden Begegnung und Dialog angesichts rassistischer Gewalt und extremistischer Ideologien möglich? Dieser Frage widmet sich dieser Abend mit zwei Filmen, die eindrückliche Gespräche zwischen Betroffenen und ehemaligen Tätern dokumentieren.

Der Film Beyond the Divide (2025) von Imoje Aikhoje bringt einen Schwarzen britischen Aktivisten und einen ehemaligen Neonazi in einem konfrontativen Gespräch zusammen. Die Begegnung legt die persönlichen und gesellschaftlichen Hintergründe rechtsextremer Radikalisierung offen. Zugleich stellt sie die Frage, ob und unter welchen Bedingungen so etwas wie Vergebung überhaupt denkbar ist.

Im Zentrum von That Boy (2025) steht Toby Gorniak, ein Roma-Aktivist, der nach rassistischen Angriffen in den 1990er Jahren aus Polen nach Großbritannien fliehen musste. Der Film erzählt von seiner Begegnung mit einem ehemaligen polnischen Neonazi. Dabei entsteht ein vielschichtiges Bild von Biografien, die durch Gewalt verbunden sind. Der Film zeigt, wie schwierig, aber auch wie notwendig es sein kann, sich diesen Geschichten im direkten Dialog zu stellen.

Beide Filme eröffnen einen Raum zur Auseinandersetzung mit den Ursachen von Hass, den Nachwirkungen von Gewalt und den Möglichkeiten von persönlicher Veränderung.

„Unsere Zukunft liegt in unseren Kindern. Wenn sie diese Geschichte kennen, dann können sie bewusst wählen – ob sie dem Hass folgen oder etwas Besseres aufbauen.“
Toby Gorniak

Der Abend wirft zentrale Fragen auf: Wie können wir rassistische und rechtsextreme gesellschaftliche Hintergründe im Dialog sichtbar machen und die ehrliche Auseinandersetzung mit ihnen nachhaltig fördern und stärken? Im Anschluss an die Screenings laden wir zu einer Diskussion mit den Filmschaffenden ein. Gemeinsam möchten wir über die Entstehung der Filme sprechen, über die Erfahrungen der Beteiligten und darüber, welche Rolle solche Gespräche im heutigen Umgang mit Rassismus und rechtsextremer Gewalt spielen können.

ANMELDUNG ERFORDERLICH

 

 

Details

  • Datum: 31. Mai
  • Zeit:
    18:00 - 20:00
  • Eintritt: Kostenlos
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

  • Pilecki-Institut Berlin
  • Pariser Platz 4A
    Berlin, 10117 Germany

Veranstalter

  • Netzwerk Sinti Roma Kirchen – Evangelische Akademie zu Berlin
  • Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus Universität Heidelberg