Von, mit oder über Sinti* und Roma*? Antiziganismuskritische Perspektiven in der Medienbildung

Der Bundeskongress 2026 bietet Ihnen an zwei Tagen die Möglichkeit zur Begegnung und Vernetzung sowie Debatten, Diskussionen und künstlerische Beiträge, für die sich eine Reise lohnt.
THEMA 2026: ANTIZIGANISMUS UND MEDIEN
Wie werden Sinti* und Roma* dargestellt, wie wird über die Minderheit gesprochen? Wer kommt zu Wort und wer wird ausgeschlossen? Medienkritik war stets eine zentrale Aufgabe im Kampf gegen Antiziganismus. Doch Medien bieten auch Chancen für Aufklärung, Sensibilisierung und Empowerment. Der Bundeskongress 2026 ist dem Verhältnis von Antiziganismus und Medien gewidmet. In Diskussionen und Gesprächen mit Akteur*innen aus Medien, Selbstorganisationen, Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft, auf und abseits der Bühne, in Vorträgen und thematischen Arbeitsgruppen wollen wir die Wechselwirkungen antiziganistischer Strukturen und medialer Reproduktion verstehen, Gegenstrategien und empowernde Medienpraktiken erkunden.
WANN UND WO
1. Kongresstag — 29.06.2026
Eröffnungsprogramm: 15 bis 17:30 Uhr, Landtag Rheinland-Pfalz, Mainz
Abendprogramm: 18 bis 22 Uhr, Tagungszentrum Erbacher Hof, Mainz
2. Kongresstag — 30.06.2026
9 bis 13 Uhr, Tagungszentrum Erbacher Hof, Mainz
PROGRAMM
Eröffnet wird der Bundeskongress mit einer Veranstaltung im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz, die spannende Impulsvorträge sowie eine Podiumsdiskussion umfasst.
Der zweite Tag ist in fünf von dem Kooperationsverbund gegen Antiziganismus kuratierte Arbeitsgruppen unterteilt, die folgende Schwerpunkte behandeln:
- AG 1: Gegen Hass im Netz: Monitoring, Prävention und Gegenstrategien
- AG 2: Empowernde Selbstrepräsentation von Sinti* und Roma* in sozialen Medien
- AG 3: Antiziganistische Bilder besprechen: Zwischen Reproduktion und Dekonstruktion
- AG 4: Antiziganismuskritische Filmbildung
- AG 5: 600 Jahre Antiziganismus brechen: Erfahrungen aus der antiziganismuskritischen Medienarbeit und Strategien für die Zukunft
Außerdem erwartet Sie ein Markt der Möglichkeiten, eine Ausstellung des Verbands Deutscher Sinti und Roma Landesverband Rheinland-Pfalz, Infostände der Verbundpartner und Regionalverbänden, Filmvorführungen, ein Abendprogramm mit Musik und die Möglichkeit zur Vernetzung bei angenehmer Atmosphäre.
Ein Programmentwurf mit ausführlicher Beschreibung aller Arbeitsgruppen finden Sie hier. Das vollständige Programm mit allen Details zu Zeitplänen, Orten und Redner*innen wird in Kürze veröffentlicht – bleiben Sie dran und sichern Sie sich Ihren Platz.
INFORMATIONEN ZUR ANMELDUNG: Bitte nutzen Sie das beigefügte Anmeldeformular für Ihre Registrierung. Wählen Sie bei der Anmeldung bitte Ihre bevorzugte Arbeitsgruppe aus. Sollte die maximale Teilnehmer*innenzahl dieser Arbeitsgruppe bereits erreicht sein, werden Sie automatisch Ihrer zweiten Präferenz zugeordnet.
Der Bundeskongress 2026 ist eine Veranstaltung des Kooperationsverbunds gegen Antiziganismus in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sinti & Roma – Landesverband Rheinland-Pfalz.
Der Kooperationsverbund gegen Antiziganismus ist ein Zusammenschluss aus fünf Trägern, die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ seit 2025 im Handlungsfeld „Aufbau einer bundeszentralen Infrastruktur“ gefördert werden. Ziel des Kooperationsverbundes ist es, die bundesweite Präventionsarbeit gegen Antiziganismus sowie das Empowerment von Sinti* und Roma* zu stärken. Der Kooperationsverbund besteht aus dem Bildungsforum gegen Antiziganismus (Teil des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma), der interkulturellen Jugendselbstorganisation Amaro Drom e. V., der Evangelischen Akademie zu Berlin mit dem Netzwerk Sinti Roma Kirchen, der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (KogA) der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten sowie dem Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg.
